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15.06.2016 15:09:00

Mit Hund im Flugzeug

Mit Hund im Flugzeug

Mit Hund im Flugzeug

Ihren Liebling mit auf eine Reise nehmen ist eine wundervolle Vorstellung für alle die, die auch im Urlaub nicht auf ihren geliebten Vierbeiner verzichten möchten und einen gemeinsamen Flug planen.

Was Sie dabei unbedingt beachten sollten, um unnötige Probleme zu vermeiden und gewappnet zu sein vor bösen Überraschungen, das verraten wir ihnen!

Für einen reibungslosen Ablauf sollten sie zunächst unbedingt ihren Hund im Voraus bei ihrer Fluggesellschaft als Begleitung ankündigen, auch wenn es bei einigen Airlines möglich ist, auch kurzfristig noch bis zu 24 Stunden vor Flug  einen Tiertransport anzumelden.

So unterschiedlich wie die Fluggesellschaften sind, so verschieden sind auch die Bestimmungen jeweiliger Airlines. Einige Airlines erlauben Tiertransport, andere lehnen es ab. Zudem ist bei einigen Airlines der gleichzeitige Transport von Hunden und Katzen unerwünscht. Im Regelfall darf nur eine gewisse Anzahl an Tieren mitfliegen, vorausgesetzt der Tiertransport ist erlaubt. Erfragen sie daher bestenfalls alle Einzelheiten für den gewünschten Transport vor ihrer Flugbuchung mit Angaben zu Rasse, Größe und Gewicht ihres Haustieres.  

Erlaubt die Airline den Transport ihres Haustieres, stehen einer gemeinsamen Reise lediglich noch die jeweiligen Einfuhr- und Tierschutzbestimmungen im geplanten Reiseland dazwischen.

Auskünfte bezüglich dieser, sowie alle notwendigen Informationen zu den benötigten Papieren, Impfschutz und Gesundheitsbestimmungen erhalten sie bei dem Auswärtigen Amt, bei der Botschaft des jeweiligen Reiselandes, beim dem Kreisveterinäramt oder bei Ihrem Zuchtverband.

 

Kosten

In der Regel kostet ein Hundeflugticket  je nach Fluggesellschaft und Flugstrecke zwischen 25 bis 150 Euro. Für Blindenhunde und vergleichbar ähnliche Diensthunde ist ein Flug grundsätzlich kostenlos. Diese reisen in der Kabine mit.

Kleineren Hunden mit bis zu fünf Kilo Gewicht (in Einzelfällen auch mal 6-8 Kilo) ist es gar oftmals erlaubt in der Kabine als „Handgepäck“ mitzufliegen. Hierfür sind sie in einen Transportbehälter unterzubringen, welches das Standard Maß für Handgepäckstücke (45-55 cm x 35-40 cm x 20-25 cm) nicht überschreiten darf. Hier ist nur eine begrenzte Platzanzahl für Tiertransporte verfügbar. Die Tiere müssen sich dort über die gesamte Flugdauer aufhalten.

Für größere Hunde mit über fünf Kilo Körpergewicht ist der Gepäckraum Pflicht. In einer Transportbox müssen diese die gesamte Flugzeit im Frachtraum zubringen. Die Transportbox muss stabil und wasserdicht sein, zudem über auseichend Lüftungsschlitze verfügen. Für die Polsterung sind Textilien, Sägemehl oder Holzwolle unabdingbar, nicht erlaubt sind Materialien wie Heu oder Stroh.

 

Unser Tipp:

Da jeder Flug für ein Haustier eine Belastung darstellt, geben sie ihrem Vierbeiner sein Lieblingsfutter und legen ihm noch ein Spielzeug dazu. Am besten legen sie ihrem Liebling etwas in die Transportbox, das nach seinem Frauchen oder Herrchen „duftet“ - das beruhigt ihn sicher ein wenig!

 

Ein Heimtierausweis ist für den Grenzübertritt innerhalb der EU seit dem 1.10.2004 absolut verbindlich für alle Hunde, Katzen und Frettchen Transporte.

Jedes Tier muss mit einem Chip, auch RFID-Mikrochip oder Transponder genannt,  ausgestattet sein. Dies ist im Ausweis zu vermerken.

Außerdem braucht ihr Haustier einen Nachweis für eine Tollwutimpfung, welche nicht älter als 12 Monate sein darf.

Für bestimmte Länder wie Irland, Malta, Schweden und Großbritannien gibt es zusätzliche Anforderung, die bei einer Einreise erfüllt sein müssen.

Informieren Sie sich hierüber umfangreich bei zuständigen Stellen.

 

Nach all den sorgfältigen Vorbereitungen, wünschen wir ihnen einen unvergesslichen Urlaub mit ihrem Lieblings- Vierbeiner, von dessen Erinnerungen sie noch lange zehren!